header

DAS STRASSENKINDERHEIM


Das Straßenkinderheim in St. Domingo de los Tsachilas liegt in 500 Metern Höhe am westlichen Fuß der Anden. Die Stadt ist in 30 Jahren ziemlich planlos von 5000 auf über 300.000 Einwohner angewachsen. Von 1992 bis zu seinem Tod war Padre Fink hier Leiter eines von ihm gegründeten Straßenkinderheims, das zunächst in Notbaracken untergebracht war. 1996 stellte das Bistum Sto. Domingo ein 3ha großes Grundstück zur Verfügung, auf dem ein regelrechtes Kinderdorf entstand mit einzelnen Familienhäuschen, von denen auch Vaterstetten eines gespendet hat. Es heißt „Casa Vaterstetten“.

 


Zurzeit leben ca. 40 Kinder in dem Heim, das von Ordensschwestern und Helfern geführt wird. Es ist wirklich nicht leicht, die durch ihren Lebensweg belasteten Kinder zu integrieren, Aggressionen abzubauen und Werte zu vermitteln. So ist es besonders erfreulich, dass die schulpflichtigen Kinder gute, oft sehr gute Noten heimbringen. Es ist einleuchtend, dass in einem Heim, wo das Leben so direkt hineinweht, der Finanzbedarf entsprechend groß ist.

 

ANMERKUNG

ANMERKUNG

Eine Bemerkung, die mir persönlich sehr wichtig erscheint. Wenn man in einem Land wie Ecuador, das überschattet ist von Korruption und sozialer Ungerechtigkeit, Projekte dieser Art unterstützt, ist es unabdingbar, eine Vertrauensperson vor Ort zu haben, die die Spenden verwaltet und mit Erfahrung und Wissen an den richtigen Stellen einsetzt. Mit Padre Pablo Fink hatten wir dort einen Menschen, dem wir vertrauen konnten. Er wußte genau, wo das Geld gerecht einzusetzen und wie damit umzugehen war. Mit der neuen Heimleiterin, Teresita Moncada, haben wir nun eine Person gefunden, der wir zu 100 Prozent vertrauen können. Sie ist modern, kompetent, vertrauenswürdig und unbestechlich – wichtige Voraussetzungen für den Nachfolger von Padre Fink.  An dieser Stelle auch noch besten Dank an alle diejenigen, die den Copa Padre Fink so großartig unterstützen.